Druck auf den Augen durch Kopfschmerzen?

Druck auf den Augen durch Kopfschmerzen?


In diesem Artikel erfährst du, wie Kopfschmerzen durch Druck auf den Augen entstehen kann, welche Ursachen dafür verantwortlich sind und was du dagegen tun kannst.


 

Dass Kopfschmerzen die verschiedensten Ursachen haben können, ist den meisten Menschen bekannt. Laut einer Studie gehen 3% von allen Kopfschmerzen auf eine Erkrankung der Augen zurück. Dieser Anteil macht also nicht die Mehrheit aller von Kopfschmerzen betroffenen Patienten aus, jedoch zeigt die Studie, dass Probleme mit den Augen bei der Ursachenforschung von Kopfschmerzen nicht außer Acht zu lassen sind.

Dies liegt daran, dass sich in der Umgebung der Augen sehr viele und sehr empfindliche Nervenfasern befinden. Wenn diese Nervenfasern gereizt werden, so kann es leicht passieren, dass diese auch in andere Bereiche des Kopfes ausstrahlen. Die Betroffenen können dann nur schwer herausfinden, wo die Ursache der Beschwerden liegt.

Druck auf den Augen durch Stress

Frau arbeitet zu viel vor dem Pc

Druck auf den Augen kann entstehen, wenn die Augen zu sehr gestresst werden. Ein gutes Beispiel ist hier das Lesen bei schlechter Beleuchtung oder übermäßig langes Arbeiten am Computer. Dies stresst das Auge, da es sich hierbei um sehr anstrengende Aktivitäten handelt. So entsteht ein Augendruck und nicht selten führt dieser dann zu Kopfschmerzen.

Beim stundenlangen Lesen oder Arbeiten am PC wird die Nahsicht des Auges gefordert. Aktiv ist hierbei ein sehr kleiner Muskel, der sogenannte Ziliarmuskel. Wenn dieser dauerhaft gefordert wird, wie es bei den oben beschriebenen Aktivitäten der Fall ist, dann ist dieser auch pausenlos angespannt und schmerzt nach einer Weile.

Dies kann sich nicht nur ein Druck auf den Augen, sondern auch in Kopfschmerzen äußern. Manchmal wird der Ziliarmuskel aber auch durch andere Faktoren zu stark belastet. Hierzu zählen beispielsweise eine unbehandelte Fehlsichtigkeit oder eine falsche Brille.

Medizinischer Notfall: Glaukomanfall

Während die meisten Beschwerden eher harmlos sind und sich schnell beheben lassen, gibt es auch medizinische Notfälle im Bereich der Augen. Wenn Augen und Kopfschmerzen zusammen auftreten, diese sich im Stirnbereich befinden und manchmal auch Zahnschmerzen, ein Schwächegefühl, Sehstörungen oder Brechreiz hinzukommt, dann weist dies auf einen Glaukomanfall hin.

Hierbei ist in der Regel nur eines der beiden Augen betroffen. In diesem Fall wirkt das Auge sehr hart und getrübt. Der Innendruck steigt plötzlich stark an und es bedarf sofortige augenärztlicher Behandlung.

Druck auf den Augen und Clusterkopfschmerzen

Clusterkopfschmerzen bezeichnen Betroffene häufig als ein unangenehmes Stechen oder einen starken Druck im Auge. Diese Art der Kopfschmerzen äußert sich durch sehr starke Schmerzattacken, welche häufig in unregelmäßigen Abständen auftreten. Solche Kopfschmerzen sollten im besten Fall von erfahrenen Augenärzten behandelt werden.

Die Ursache der Krankheit konnte die Wissenschaft bisher noch nicht ausreichend erforschen, weshalb hierzu noch keine hinreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen.
Es wird vermutet, dass die Genetik eine wichtige Rolle spielt, da die Beschwerden familiär gehäuft auftreten und insbesondere Männer betroffen sind.

Die Kopfschmerzen im Bereich der Augen halten bei den meisten Menschen etwa eine Vierteilstunde bis drei Stunden an. Sie treten auf einer Seite auf und kommen meistens mit begleitenden Symptomen wie beispielsweise geröteten und tränenden Augen, einem herabhängenden Augenlid, schwitzen, einer verstopften Nase und Bewegungsunruhe auf.

Des Weiteren kommt es nicht selten vor, dass Clusterkopfschmerzen mit einer Nasennebenhöhlenentzündung oder Augenkrankheiten verwechselt werden. In der Medizin ist das Krankheitsbild bisher wenig bekannt und häufig dauert die Stellung einer Diagnose deshalb sehr lange.

Bislang sind Clusterkopfschmerzen auch nicht heilbar und eine medikamentöse Behandlung kann allenfalls die Symptome lindern. Eben so eine wichtige Rolle spielen Medikamente bei der Prophylaxe von Clusterkopfschmerzen.

Augendruck durch Migräne

Druckmanometer als Symbol für Druck auf den Augen

Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzarten. Auch diese wirkt sich häufig auf den Augenbereich aus. Die Migräne kommt selten allein und bringt häufig Begleitsymptome wie Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Tränen und Nasenfluss mit sich. Auch Sehstörungen oder eine sogenannte Aura ist im Zusammenhang mit Migräne nicht selten.

Die Betroffenen sehen ihre Umgebung häufig doppelt und auch hier können die Augenlider herab hängen. Spezielle Medikamente, mit denen Migräne behandelt wird, können sowohl die Kopf als auch die Augen schmerzen lindern.

Augenmigräne

Eine sehr spezielle Form der Migräne ist die sogenannte Augenmigräne. Bei dieser Form müssen Kopfschmerzen noch nicht einmal zwangsläufig vorhanden sein. Die Augenmigräne äußert sich hingegen durch ein sogenanntes Flimmerskotom.

Das bedeutet, dass die Betroffenen unter Flimmern, Lichtblitzen und einem eingeschränkten Gesichtsfeld leiden. Sollten die Symptome auf eine solche Augenmigräne hinweisen, so sind diese unbedingt von einem Arzt abzuklären.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Die Ursachen von Druck auf den Augen und Kopfschmerzen können sehr vielseitig sein. Oft ist auch die Stellung einer Diagnose schwierig, weshalb viele Menschen mit Kopfschmerzen gar nicht erst zum Arzt gehen. In vielen Fällen können jedoch körperliche Ursachen festgestellt und diese somit behandelt werden. Wenn Kopfschmerzen in Zusammenhang mit Augenschmerzen oder Augendruck auftreten, so kann der Arzt der Ursache schon wesentlich näher kommen.

Aus diesem Grund ist ein Besuch beim Arzt in der Regel immer lohnenswert, wenn du Probleme mit deinen Augen hast. Es gibt auch einige Symptome, die auf die Notwendigkeit eines Arztbesuches hinweisen. Diese können hier nicht alle aufgezählt werden, jedoch kannst du dich an eine Faustregel halten: Wenn du sehr plötzlich starke Kopfschmerzen hast und oder starker Druck auf den Augen auftritt, wenn sich die Art der Kopfschmerzen, die du vielleicht bereits seit mehreren Jahren kennst, verändert oder wenn neue Begleitsymptome auftreten, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Auch bei dem oben erwähnten Glaukomanfall solltest du keine Zeit verstreichen lassen. In diesem Fall solltest du auch nicht auf den nächsten Termin beim Augenarzt warten, sondern den Notdienst aufsuchen. Sollten hingegen nur sehr kleine Veränderungen in deiner Art von Kopfschmerzen auftreten, so reicht es zunächst einen Termin Arzt zu vereinbaren.

In jedem Fall solltest du die Ursachen jedoch ärztlich abklären lassen, da hinter Augendruck und Kopfschmerzen auch ernste Ursachen stecken können.

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